Es ist soweit, ich habe mich von Dresden als Wohn- und
Arbeitsstätte verabschiedet.
Am Freitag war mein letzter Arbeitstag und man entließ mich
würdig mit einem Ostpaket und einem (echten) Orden.
Am Samstagnachmittag bin ich trotz des immer wieder regnerischen Wetters noch
ein bisschen mit dem Rad gefahren und als ich so an allem vorbeifuhr, da musste
ich schon ganz schön schlucken:
Goodbye Großer Garten
Goodbye Blaues Wunder
Goodbye Elbschlösser
Goodbye umstrittene Waldschlösschenbrücke
Goodbye Frauenkirche
Goodbye Hofkirche
Am Sonntag habe ich dann noch Goodbye Semperoper gesagt und
mir eine letzte Vorstellung mit Stehplatz gegönnt (tja, eigentlich schon
genial, wenn man ein Haus mit solchem Ruf vor der Nase hat und ab und an
einfach so spontan eine Vorstellung besuchen kann).
Für alle, die also noch nie in Dresden gewesen sind: es gibt
viel zu sehen und zu erkunden. Dresden ist groß, hat viele ganz
unterschiedliche Gegenden, auf jeden Fall viel alte Kultur, aber auch jede
Menge alternative Kultur in der Neustadt.
Ja, es hat mich schon ein bisschen traurig gestimmt zu
gehen, aber es kommt ja wieder was Neues.